Mathias Repiscus – Der professionelle Kabarettregisseur im Interview!

Mathias Repiscus ist Kabarettregisseur. Er hat bereits mit vielen bekannten Kabarettisten zusammengearbeitet und ist mit seiner professionellen Kabarettbühne dem Bockshorn selbst sehr bekannt und erfolgreich. Das Bockshorn hat er vor über 30 Jahren – am 30. Oktober 1984 – in Sommerhausen eröffnet. 2001 ist es dann in den Kulturspeicher in Würzburg umgezogen. Er hat es geschafft eine professionelle Kabarettbühne in der Region etablieren und jungen Talenten die Möglichkeit gegeben sich zu zeigen.

Mit wem Repiscus schon zusammengearbeitet hat, ob man auf einer Bühne gleichzeitig gehen und sprechen kann und was man als Kabarettist seiner Meinung nach braucht, erfahrt ihr jetzt!

Vor bereits einigen Jahren haben Sie das Bockshorn gegründet. Wie kam es dazu?

Nach mehreren Jahren der Schauspielerei an verschiedenen Theatern, vermochte mich der mehr und mehr entpolitisierte Spielplan nicht mehr zu begeistern. Ich wollte intensiver am Puls der Zeit sein.

Am 30. Oktober 1984 habe ich das Bockshorn in Sommerhausen bei Würzburg gegründet, das 2001 in den Kulturspeicher Würzburg umgezogen ist.

Sie sind selbst erfolgreicher  Schauspieler und Regisseur bei Soloprogrammen anderer. Wie entstehen die Ideen zu einem Programm?

Im Idealfall setze ich mich mit den Kabarettisten in mehreren Sitzungen zusammen, um die grundsätzlichen, aktuell für ein neues Programm in Frage kommenden Themen zu besprechen. Danach werden mir mehrere, immer wieder redigierte Texte vorgelegt, bis dann die Proben auf der Bühne erfolgen.

Gibt es jemanden oder mehrere Menschen, die Ihre Arbeit inspiriert haben? Wenn ja, wer?

In der Tat hat mich Dieter Hildebrandt wie kein anderer Kabarettist mit seinem scharfen satirischen Blick, mit seinem ansteckenden Humor und vor allem mit seiner herzlichen Menschlichkeit fasziniert und folglich auch inspiriert.

Sie haben bereits Regie bei den Soloprogrammen einiger anderer bekannter Künstler geführt. Was war ein Moment, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Als Kabarettregisseur habe ich im Laufe der Jahre bei vielen Künstlern am Erfolgsrad gedreht, z.B. Michael Mittermeier, Urban Priol, Andreas Giebel, Vince Ebert, Philipp Weber, Matthias Deutschmann, Mathias Tretter, uva.

Den letzten Großen, leider verstorbenen literarischen Kabarettisten, Christof Stählin, habe ich, weil er mit seiner Vihuela immer nur auf einer Art kleiner Hühnerleiter auf der Bühne gesessen ist, unter eigener Anleitung überzeugen können (wenn auch nicht ohne Anfangsschwierigkeiten), dass man auf der Bühne gehen und zugleich sprechen kann.

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Das Bockshorn fördert junge Talente. Welche Eigenschaften braucht ihrer Meinung nach ein guter Kabarettist?

Selbstverständlich Talent und Wissen. Wer morgens aufsteht und sich nicht bereits für aktuelle politische und gesellschaftliche Belange interessiert, wird kein Politkabarettist. Er muss Texte schreiben können und ein Talent für Bühnenperformance mitbringen.

Als Kabarettist beschäftigt man sich viel mit politischen und gesellschaftlichen Themen. Wenn Sie ein Problem auf der Welt lösen könnten, welches wäre das und warum?

Wenn man bedenkt, dass es vor mehreren hundert Jahren in Damaskus eine Begegnungsstätte gab, in der sich Gelehrte aller Religionen zu friedlichem Austausch trafen, wünschte ich mir einen neuen Anfang in dieser Richtung – auch bei uns im Westen.

Vielen Dank für dieses tolle Interview Herr Repiscus! – Das Knackstream-Team

Weiherer – Der bekannte Kabarettist im Interview auf Knackstream

Für alle die LG Comedy Star werden wollen, aufgepasst: Wir haben für euch exklusiv den Liedermacher und Kabarettisten Weiherer im Interview! Der Eigentlich gelernte Chemielaborant startete bereits 1999 mit seiner Liedermacherkarriere und begeistert auch heute noch die Zuschauer mit seiner witzigen Art und seinem Umgang mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen.

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Du bist Liedermacher, Kabarettist und „Brutalpoet“. Wie kam es dazu?

Keine Ahnung. Diverse Lebens- und Entwicklungsumstände haben mich offensichtlich dazu getrieben, mich in Liedern und Geschichten auszudrücken und zu verwirklichen. Ein großes Glück, dass ich das auch noch auf der Bühne präsentieren darf und davon leben kann.

Welche Eigenschaften sollte man als guter Kabarettist mitbringen?

Man sollte auf jeden Fall authentisch sein. Entweder ein guter Schauspieler, so dass das Publikum einem die entsprechende Rolle abnimmt, oder eben ehrlich und man selbst, das nimmt einem das Publikum natürlich noch leichter ab.

Wie oft und lange übst Du an deinem Programm?

Ich übe fast nie. Meine Wortnummern entwickle ich sowieso spontan auf der Bühne, die kann und will ich nicht üben. Lieder übe ich nur, wenn sie entweder ganz neu sind und noch nicht sitzen oder wenn ich sie schon wirklich lange nicht mehr gespielt habe. Kommt natürlich schon mal vor, daß ich auf der Bühne dann an irgendeiner Stelle den Text vergesse. Damit hab ich aber kein Problem – und mein Publikum auch nicht.

Wie kommst Du auf die Ideen zu Texten und Themen?

Die Ideen kommen einfach von selbst. Ich lasse mich nicht bewusst und krampfhaft inspirieren, gehe allerdings aufmerksam durch´s Leben, mit offenen Augen und Ohren, ob im Wirtshaus oder im Zug, ich beobachte gerne. Aber ich mach mir keine Notizen. Eine gute Idee, muss man nicht aufschreiben, die merkt man sich. Und wenn man sie sich nicht merken konnte, war´s ohnehin keine gute Idee.

In Deinen Texten geht es oft um kritische Alltagsbeobachtungen und politische und gesellschaftlich eigentlich traurige Themen. Trotzdem schaffst Du es die Leute beim Vortrag in gute Laune und Lachen zu versetzen. Wie machst Du das und welche stilistischen Mittel sind notwendig?

Das klingt sehr theoretisch und ich bin kein Fan davon, „Kunst“ zu theoretisieren. Ich hab eigentlich keine Ahnung, wie ich das mache. Es ist mir auch egal. Ich hab irgendwann angefangen, lustige Geschichten zwischen meinen Liedern zu erzählen und das kam ganz gut an. Diese Geschichten werden nie geprobt, entstehen meist mit einem Satz spontan auf der Bühne, werden ständig verändert und so über lange Zeit bis zur Perfektion weiterentwickelt. Anders könnte ich das nicht machen. Ich bin Liedermacher, der zwischendurch Geschichten erzählt – und kein richtiger Kabarettist. Ich bin allerdings schon der Meinung, dass Botschaften, wie ich sie vor allem in meinen Liedern verbreite, beim Publikum leichter anklang finden, wenn sie nicht mit einem langweiligen politischen Vortrag sondern eben auf möglichst unterhaltsame Weise transportiert werden. Das entspricht eben auch grundsätzlich meiner Lebenseinstellung – humorvoll und nicht verbittert – und ist somit wiederum authentisch.

Besonders von Kabarettisten fühlen sich einige Leute und Konzerne auf den Fuß getreten. Wie umgeht man das?

Ich finde nicht, dass man das überhaupt umgehen sollte. Man wird es ohnehin nie jedem recht machen und irgendwer fühlt sich immer beleidigt oder angegriffen. Das muss man schon aushalten, wenn man auf der Bühne und somit in der Öffentlichkeit steht. Jedoch auch hier könnte die humorvolle, selbstironisch-selbstkritische Herangehensweise weitaus effektiver sein als die oberlehrerhaft verbissen-verbitterte.

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Wenn Du ein Problem in der Welt einfach so lösen könntest, welches wäre das?

Es ist vielleicht ganz gut, dass ich das nicht kann. Ich wüsste nicht, wo ich anfangen und wo ich aufhören sollte, würde mich sicher in vielen großen Themen aber auch in jedem Einzelschicksal verlieren. Sollte ich das Plastik aus dem Meer fischen oder den Regenwald retten? Oder den ganzen Hunger auf dieser Welt abschaffen? Den Krieg? Oder besser einfach das Geld?

Wie geht es mit der Suche nach Alexander Dobrindt voran?

Die Suche nach Dobrindt hab ich erstmal aufgegeben. Er scheint nicht dazu bereit zu sein, mit mir zu reden. Meine Band „Weiherer und die Dobrindts“ wird – zumindest unter diesem Namen – im Dezember aufgelöst. Vielleicht kommt der Dobrindt ja dann, wenn ich ihn nicht mehr brauche. Würd´ mich nicht wundern, immerhin ist er von der CSU. Ich hatte ja lange daran gezweifelt, ob es ihn überhaupt gibt oder ob er nicht evtl. eine Medien-Computeranimation sein könnte. Aber neulich hat mir jemand per Facebook ein Foto von einem Klassentreffen zugeschickt – mit drauf: Alexander Dobrindt!

Vielen lieben Dank für das tolle Interview! Wenn ihr Weiherer mal live sehen wollt, findet ihr aktuelle Termine auf seiner Seite.

Die Wissenschaft des Lachens

Da auf Knackstream bald der LG Comedy Star 2016 startet, wollten wir Dir ein paar Infos Rund ums Thema Lachen mitgeben!

Was ist Lachen?

Das Lachen ist ein Reflex. Du kennst sicher die Challenge bei denen man versucht möglichst lange nicht zu Lachen, aber dann kommt es nur umso heftiger. Das Lachen ist eine besondere Atmungsbewegung, die auch Risus genannt wird. Die Luft wird in schnell hintereinander folgenden Stößen ausgeatmet und dann wird mit regelmäßigen meist tiefen Zügen Luft wieder eingeatmet.

Neben den 17 Gesichtsmuskeln werde beim Lachen auch noch unglaubliche 63 weitere Muskeln mitbeansprucht. Dazu gehört z.B. auch die Bauchmuskulatur. Wer also gerne ein Sixpack hätte sollte unbedingt mal ein Lach-Workout machen! Auch die Blasenmuskulatur ist beteiligt, woraus die Redewendung „vor Lachen in die Hose machen“ kommt.

Im Gesicht ziehen sich die Muskeln zusammen, die Augen werden immer klein und die Zähne werden durch die hochgezogene Lippe immer sichtbarer. Durch den schnelleren Atem schießt die Luft mit bis zu 100 km/h durch die Lungenautobahn und die Stimmbänder werden in Schwingung versetzt. Der Schall männlichen Gelächters hat mindestens 280 Schwingungen pro Sekunde, der des weiblichen sogar 500, wodurch das Lachen bei Frauen unerträglich hoch werden kann. Einige Menschen haben dabei eine so lustige Lache, dass auch das Gegenüber sich nicht mehr halten kann.

Wer Pech hat, bekommt einen Lachkrampf und kann nicht mehr aufhören, selbst wenn er schon vergessen hat, worüber er eigentlich mal angefangen hat zu lachen.

Eine der wenigen Körperpartien, die dann vom Lachen nicht betroffen sind, sind die Beine. Diese setzten dann aber auch oft völlig aus, weshalb man sich „vor Lachen kaum noch auf den Beinen halten kann“.

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Wieso lachen Menschen?

Wenn Lachen doch, wie wir nun sehen, sogar eine Belastung für den Körper darstellt, wieso lachen wir dann überhaupt noch?

Neben dem Aufbau eines Sixpacks fördert das Lachen auch die Lungenregion. Man atmet schneller und mehr Sauerstoff gelangt ins Blut. Der Körper ist jetzt in Fahrt und das Herz pumpt fleißig. Durch die steigende Durchblutung wird Cholesterin verbrannt.

Lachen kräftigt das gesamte Herz-Kreislauf-System. So sagen Wissenschaftler, dass 20 Sekunde Lachen etwa die Auswirkung wie 3 Minuten kräftigem Rudern haben. Regelmäßiges Lachen kann so sogar vor Herzinfarkten schützen!

In Untersuchungen wurden die Auswirkung vom Lachen auf das Immunsystem untersucht. Tatsächlich sind im Blut nach dem Lachen mehr Abwehrstoffe als davor aufzufinden. Da beim Lachen Endorphine – sogenannte Glückshormone ausgeschüttet werden – verringert das Lachen Stress- und Schmerzsymptome. Deshalb wird Lachen auch zur Therapie von Krankheiten eingesetzt und auf Kinderstationen feierte der Krankenhausclown seine Erfolge – ob Clowns nach den derzeitigen Umständen noch Erfolge haben, konnten wir leider noch nicht ermitteln.

Wie bringt man Menschen zum Lachen?

Lachen stärkt die Gemeinschaft und zusammen zu lachen den Gruppenzusammenhalt. Selbst kitzeln – was für das Opfer nicht unbedingt angenehm ist – sorgt für die Ausschüttung von Hormonen und stärkt das körperliche Wohlbefinden.

Was Menschen zum Lachen bringt, können sowohl ungewollte lustige Situationen oder ein gewolltes Programm sein. Wir beschäftigen uns mit den gewollten Auslösern.
Wenn wir vor dem Fernseher sitzen und uns für ein Programm entscheiden müssen, wählen wir an stressigen oder deprimierenden Tagen lieber ein Comedy-Programm. Auch hier unterscheidet man wieder zwischen verschiedenen Angeboten:

Die Mixed-Shows – Hier treten mehrere Komödianten hintereinander mit verschiedenen Acts zu verschiedenen Themen auf (z.B. Nightwash).

Sitcoms – Das sind Serien, in denen stereotypische Charaktere in viele merkwürdige Situationen geraten (z.B. The Big Bang Theorie).

Trick-Comedy – Hier nehmen animierte Charaktere aktuelle Themen auf und spielen diese oft sarkastisch und überspitzt auf (z.B. The Simpsons).

Impro Comedy – Eine zusammengesetzte Gruppe aus Menschen reagiert witzig auf vorgegebene Situationen (z.B. Die Schillerstraße).

Satire – Hier werden vor allem wirtschaftliche und politische Themen werden durch einzeln entnommene Zitate und Bilder sarkastisch und ironisch auseinandergenommen (z.B. Die Heute Show).

In den verschiedenen Arten von Comedy-Programmen tauchen immer wieder die gleichen Arten von Humor auf. Schwarzer Humor, Ironie, Sarkasmus, Pannen, unerwartete Reaktionen und lustige Antworten auf merkwürdige Fragestellungen. Entscheidend ist aber nicht nur was erzählt oder gespielt wird, sondern auch die Person, die es wiedergibt. Es gibt Menschen die alleine durch das Erzählen eines Witzes oder einer Geschichte aus dem Leben andere Menschen vor Lachen vom Stuhl fallen lassen.

Egal welche Art von Humor man verwendet, wichtig ist: Oft geht Humor auf kosten einer Person, einer Gruppe oder eines anderen Lebewesens. Hier sollte darauf geachtet werden, niemanden zu verletzen!

Du kannst andere Menschen zum Lachen bringen?

Wenn du besonders gut Witze erzählen kannst, oder Anekdoten aus dem Alltag, dann kannst du jetzt der LG Comedy Star 2016 werden. Du musst kein professioneller Komödiant sein – natürlich darfst du auch dann mitmachen. Mehr erfährst du unter http://knackstream.com/vorschau/lg-comedy-preis-2016.

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Du kannst Menschen zum Lachen bringen?

Yasmin Sibide – Ihr Talent ist jetzt auch bei The Voice of Germany zu sehen!

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Um dich besser kennenzulernen, beschreib dich für uns doch mal in drei Worten.

Beobachtend, verrückt und zielstrebig.

 

Deine großes Talent ist die Musik. Wie kamst du dazu?

Ich denke jeder Mensch hat in seinem Leben eine Aufgabe in die Wiege gelegt bekommen. Meine ist es Sängerin zu werden, aus Gründen die ich jetzt noch nicht nennen kann, aber ich singe seit ich denken kann!

 

Natürlich bist du talentiert, aber auch Übung ist wichtig. Wie oft übst du Gesang und Instrumente? Machst du das allein oder mit anderen?

Ich bin seit Oktober im Konservatorium und studiere Jazzgesang, Gesangsunterricht habe ich seit Januar diesen Jahres üben tue ich eigentlich jede freie Minute.. Im Bad, in der Bahn, wenn ich eigentlich etwas anderes machen sollte… 😀

 

Wir sind natürlich ganz gespannt mehr über deine Zeit bei The Voice of Germany zu erfahren! Erzähl uns doch mal von deinen besten Momenten dort.

Meine besten Momente hinter den Kulissen, war das musizieren mit den anderen Talenten bis 3 Uhr morgens draußen oder im Hotel. Menschen kennen zu lernen die genauso ticken wie man selbst, obwohl wir doch alle so unterschiedlich sind. Dieser Sommer war der beste bis jetzt, weil ich auch soviel über das Musikbusiness gelernt habe.

 

Hat dich jemand inspirirert oder hast du selbst ein Vorbild?

Vorbilder sind Beyoncé, Lauryn Hill und auch Tänzer wie Les Twins, die ich im Mai live bei einem Workshop sehen konnte. Im Großen und Ganzen inspirieren mich alle, die aus der Reihe tanzen und ihre Kunst leben.

 

Was machst du, wenn du nicht gerade am Musizieren bist?

Dann informiere ich mich viel über gesunde Ernährung und einen gesunden Körper, ich reflektiere viel, arbeite viel an mir selbst, um jeden Tag ein bisschen besser zu sein. Dafür habe ich auch meinen mentalen Coach Kelechi Onyele, der mit mir auch Performancetraining macht. Und ich arbeite als Aushilfe in der Bitter & Zart Chocolaterie in Frankfurt. Ein Besuch ist es auf jeden Fall wert. 😉

 

Was ist dein größter Traum?

Ich nenne es meine Traumkette: The Voice of Germany zu werden, dann mein erstes Album rauszubringen und dann den Grammy zu gewinnen. 😀 Und danach kommt die nächste Traumkette.

 

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Vielen Dank Yasmin! Wir sind sehr gespannt wie es bei The Voice weitergeht und wünschen dir viel Erfolg mit vielen Traumketten! 🙂 Und wer Yasmin live treffen möchte, kann ja mal eine heiße Schokolade bei ihr trinken gehen. 😉

Featured Artist: Jung, genial und jetzt auch unter Vertrag – Le Jeune Flück

Hallo, stellt euch doch mal kurz vor.

Hey! Wir, Le Jeune Flück, sind zwei junge, motivierte Künstler aus Frankfurt am Main. Wir produzieren hauptsächlich elektronische Musik, arbeiten aber trotzdem viel mit alten Jazz-Samples und akustischen Klängen.

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Seit wann macht ihr schon Musik?

Zusammen machen wir schon seit ca. 3 Jahren Musik. Wir haben aber beide vorher schon allein Musik gemacht. Ich, Carsten spiele Schlagzeug seit ich vier Jahre alt bin und Lucas hat ebenfalls sehr früh mit Klavier angefangen. Musik, wie wir sie jetzt machen, hat Lucas sogar schon mit elf Jahren gemacht!

Was spielt ihr und wie oft macht ihr Musik? Macht ihr immer zusammen Musik oder auch mal alleine?

Wir spielen, abgesehen von der elektronischen Musik, Trompete, Klavier und Schlagzeug und haben sogar letztes Jahr noch zusammen in einer Big-Band gespielt. Wir versuchen es trotz Studium und Ausbildung hinzubekommen uns mindestens zweimal die Woche zu treffen um Musik zu machen.

Wo übt man am besten ohne die Nachbarn zu verärgern?

Wir können vom Glück sprechen, dass Lucas Nachbarn bisher immer viel Geduld hatten! 😉

Ihr habt bereits Live-Erfahrung gesammelt. Wo habt ihr schon aufgelegt?

Wir haben bisher ausschließlich in Locations in Frankfurt aufgelegt, dort dann bei den für Musikbegeisterte üblichen Anlaufstellen wie dem Tanzhaus West, dem Orange Peel, dem Nachtleben oder auch dem Cafe Koz in Bockenheim.

Habt ihr andere Künstler zum Vorbild?

Ja, da gibt es natürlich einige, obwohl wir auch immer versuchen uns nicht ganz zu stark inspirieren zu lassen. Wir sind aber zum Beispiel beide sehr große Fans von alten Jazz-Legenden wie Art Blakey oder Bill Evans.

Ganz ehrlich, gibt es bei euch in der Gruppe auch manchmal Stress? Wenn ja, wie wirkt sich das auf die Musik aus?

Abseits der Musik so gut wie nie! Wenn dann gibt es nur Differenzen, die sich auf die Musik beziehen, da man ja, wenn man zusammen Musik macht, immer einen Kompromiss finden muss. Das sind dann meistens kleine Dinge, wie dass dem einen mal eine Snare nicht ganz so zusagt oder der andere das Arrangement anders angehen würde. Da wir aber ein relativ gut eingespieltes Team sind, sind solche Dinge dann auch in weniger als zwei Minuten wieder behoben.

Ihr steht jetzt bei einem Label unter Vertrag. Erzählt mehr!

Ja das stimmt! Wir releasen am 9. Dezember eine EP über Moonbootique Records, welches vor 15 Jahren von der szeneintern bekannten Gruppe Moonbootica gegründet wurde. Dort haben schon viele größere Namen wie Julian Wassermann, Township Rebellion oder auch Moonbootica selbst Sachen releast.
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Was ist euer größter Traum?

Eines Tages von unserer Musik leben zu können!

Was erhoffst ihr euch durch euer Profil bei Knackstream und was findet ihr an Knackstream besonders und anders als bei anderen Plattformen?

Wir hoffen dort Leute mit unserer Musik ansprechen zu können, die wir so nicht erreicht hätten!

Vielen Dank ihr beiden! Wenn ihr so weiter macht, werdet ihr euren Traum ganz sicher erreichen. Wir wünschen euch viel Erfolg und Spaß beim musizieren! Wenn ihr mehr von Le Jeune Flück sehen wollt, findet ihr die beiden hier – inklusive Link zum Soundcloudprofil und Facebookseite.

Frau Rekha Dell – mit Talent, Ehrgeiz und Familie gemeinsam zum Erfolg

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Du hast bereits eine Menge erlebt. Erzähl uns doch mal, wie du zum Tanzen kamst.

Als kleines Kind habe ich viele indische Filme gesehen, die mich sehr von der Musik und dem Tanz begeistert haben. Zu dem Zeitpunkt war ich bei einer Volkstanzschule mit Balletthintergund  in Russland(mit 10 Jahren). Damals in den 80er Jahren war Bollywood tanz noch nicht so bekannt , die Filme liefen immer häufiger in den Kinos, doch ich hatte irgendwie den Drang die Tänze auch auf die Bühne zu bringen.  Daher hatten meine Freunde und Ich (mit 18 Jahren) den Einfall eine Tanzgruppe zu bilden, bei der auch meine Schwester Irina kurz danach mittanzte. Wir waren eine der wenigen „Pioniere“ die den Bollywoodtanz auf die Bühne gebracht haben. Im Jahr 1993 zogen meine Familie und Ich nach Deutschland und haben natürlich unsere Leidenschaft mitgenommen, weswegen wir auch hier unsere jetzige Tanzgruppe Studio „India Dance Saraswati“ gründeten. Dieses besteht hauptsächlich aus meiner Schwester Irina (Shanti), meinen Kindern, den Kindern meiner Schwester und ein paar guten Freunden der Kinder.

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Du tanzt nicht nur, sondern nähst auch alle Requisiten selbst. Wo hast du das gelernt?

Damals zu meiner Schulzeit gab es noch den Nähunterricht, der mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich war stets fleißig dabei. Das hat mich sehr fasziniert selbst Kleidung zu entwerfen, sodass ich im Alter von 10 Jahren mein erstes Kleid genäht habe. Mit der Zeit habe ich immer mehr Klamotten genäht und habe mich damit auch mehr Erfahrung gesammelt. So konnte ich es auch für unsere Tanzgruppe anwenden, die Kostüme so zu entwerfen, wie wir sie für passender oder schöner halten. Mit der Zeit habe ich meiner Schwester auch das Nähen beigebracht, sodass wir die Kostüme nun zusammen nähen können.

Du hast viel erreicht, aber wieviel muss man für diesen Erfolg trainieren?

Regulär tanzen wir 2 mal die Woche 3-4 Stunden zusammen und wenn Auftritte anstehen 3 mal die Woche. In der Freizeit wird auch nach Eigenbedarf trainiert um die Bewegungen evtl. zu perfektionieren.

Als Tanzlehrerin bringst du anderen das Tanzen bei. Welche Eigenschaften sind für indischen Tanz/ Bollywood Dance am wichtigsten? (z.B. Fitness, Rhythmus etc.)

Ich denke wie bei fast jeden Tanz ist der Rhythmus natürlich wichtig. Ein besonderer Aspekt ist hierbei die Anspannung. Im indischen Tanz wird viel mit der Handgestik gearbeitet, für die die Ausdrucksstärke der Handzeichen, die Anspannung das A & O sind. Der Takt ist auch wichtig, weil der Bollywoodtanz aus verschiedenen Stilen zusammengesetzt ist. Jeder Stil beansprucht eine bestimmte Kompetenz, die man zu erfüllen hat. Z.B muss man bei einem eine sehr harte Arm- und Fingerspannung haben, muss aber zugleich seinen Oberkörper weich bewegen oder bei einem anderen Stil genau das Gegenteil können, deswegen ist Bollywood nicht so einfach wie viele denken. Bollywood basiert auf  verschiedenen Tanzrichtungen wie z.b indischer Volklore , -klassik, -disco und moderne europäische Tänze wie HipHop.

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Was war der schönste Moment in Deiner Karriere?

Ich kann mich garnicht auf einen bestimmten Moment festlegen. Es gibt zu viele schöne Momente: ein anhaltender davon ist auf jeden Fall, dass ich dies zusammen mit meinen Kindern machen kann. Oder auch, dass ich meine Tanzerfahrungen weitergeben kann.

Was ist euer nächstes Ziel?

Ein Ziel das momentan bevorsteht ist die deutsche Meisterschaft in Bollywood Dance. Weitergehend habe ich noch viele verschiedene Ideen, an denen ich noch arbeite.

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Vielen Dank für dieses tolle Interview. Wir wünschen dem ganzen Studio jetzt erstmal ganz viel Erfolg bei den TAF Deutschen Meisterschaften!

Trendsport: Orientalischer Tanz

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Bald gibt es nicht nur in Iserlohn die offiziellen TAF Deutschen Meisterschaften in Orientalischem Tanz, Tribal Dance & Bollywood, sondern auch auf Knackstream! Deshalb möchten wir Euch hier mal einige Infos zu diesen tollen Tanzstilen erzählen. In einigen Tagen erwartet Euch dann außerdem ein Interview mit einer richtigen Profitänzerin, die ebenfalls bei den Meisterschaften dabei ist!

Alle drei Stile fallen unter den Oberbegriff den ‚Orientalischen Tanzes‘ bzw. Bauchtanzes – Raqs Scharqi. Wir möchten hier auf die Ausstattung, die Musik und die verschiedenen Stile der Tänze aus dem Osten eingehen.

Die Geschichte des Orientalischen Tanzes

Den “Raqs Sharqi“, wörtlich übersetzt „Tanz des Orients“ konnten Pharaone und Adlige bereits vor 3000 Jahren bewundern. Es wird vermutet, dass es sich beim Orientalischen Tanz zuerst um eine Art Fruchtbarkeitstanz gehandelt hat. Denn der Bauch, welcher bei diesem Tanz im Mittelpunkt steht, ist ein Symbol des Weiblichen oder der Mutterschaft. In Ägypten, wo der Tanz nach wissenschaftlichen Angaben seinen Ursprung hat, hatte der Tanz einen hohen Stellenwert bei allen festlichen Gelegenheiten. Die ersten schriftlichen Belege zur Existenz dieses ausdrucksvollen Sports stammen aus dem 19. Jahrhundert. Hier wird von einem für damals christlich moralische Vorstellungen verwerflichen Tanz im Orient berichtet. Aber auch von Indien über den Orient bis hin zum Balkan und dem Mittelmeerraum finden sich immer wieder Berichte von rituellen oder religiösen Tänzen dieser Art.

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Orientlischer Tanz als revolutionärer Sport

In Ägypten bezeichnet der Orientalische Tanz den Solotanz der Frau. Da das Zeigen nackter Haut dort zeitweise nicht angesehen war, wurden oft junge Knaben zum Tanzen für die Adeligen ausgebildet. Insbesondere freizügige Bauchtanzvorführungen wurden und werden immer wieder verboten, so z.B. im Osmanischen Reich. In Ägypten wurde bis September 2004 für ein Jahr ein Auftrittsverbot für nicht-ägyptische Tänzerinnen erlassen. 2006 soll der Kulturminister der Palästinensischen Autonomiegebiete angedeutet haben, Bauchtanzvorführungen vollständig verbieten lassen zu wollen.
Mit seinem erotischen Charakter blieb der Orientalische Tanz auch in den westlichen Ländern erst einmal geächtet. Selbst als Farida Mahzar, bekannt als „Little Egypt“, bei der Weltausstellung 1893 in Chicago ihr Publikum begeisterte, fand der Tanz keinen Anschluss. Tänzerinnen traten oft in amerikanischen Burlesque Shows auf. Seit jeher wird der Tanzstil auch fälschlicherweise als Vorläufer von Striptease und LapDance genannt. Dann mit Beginn der 70er Jahre, in der die sexuelle Befreiung ein Begriff wurde, rückte der orientalische Tanz in das Interesse des Westens. Feministinnen sahen darin eine Ausdrucksform ihrer selbstbestimmten Weiblichkeit.

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Kurze Vorstellung einiger Tanzstile:

Der Säbeltanz
Dieser wird zu klassischer Musik wie auch zu modernen Klängen getanzt. Kostüme und Schmuck richten sich nicht nach traditionellen Vorgaben. Grundlage sind Oberteil und Pluderhose, aber auch ein Folklorekostüm oder ein klassisches Bauchtanzgewand.

Der Schleiertanz
Hier ist der Schleier das zentrale Accesoire. Er wird kunstvoll angelegt oder umgeschwungen.

Der pharaonische Tanz
Hier werden dramatische Gesten begleitet von eher langsamer, ruhiger Musik ausgedrückt. Während des Tanzes werden Symbole der ägyptischen Götter wie die Krone der Pharaonen, der ägyptische Halskragen oder Armschmuck als Accessoires getragen.

Der klassische “Raqs Shiraq”
Das typische Kostüm ist hier der klassische bauchfreie Zweiteiler oder ein Kleid. Die Tänzerin trägt einen bestickten oder paillettenbesetzten BH und dazu einen Rock mit Gürtel. Zu Beginn trägt die Tänzerin außerdem einen Schleier, der dann abgelegt wird.

Bollywood Tanz
Hier kommen verschiedene Tanzrichtungen aus dem HipHop, den Zigeuner- und Folkloretänzen und traditionellen Stilen zusammen. Sogar der Flamenco aus Andalusien gehört in gewisser Weise zu den Bauchtänzen. Den großen Unterschied zur orientalischen Version machen die mit Nägeln beschlagenen Schuhe. Diese geben den Rhythmus an.

Tribal Dance
Dieser entstand in den 60er Jahren in den USA. Obwohl er an rituelle Stammestänze erinnert, finden sich ebenso wie beim Bollywood Tanz Einflüsse aus Nordafrika, Spanien und Indien.

Orientalischer Tanz heute

Heute ist Orientalischer Tanz sehr beliebt. Einige Stile bieten sich als gutes Fitnesstraining an. Sie helfen ein Körpergefühl zu entwickeln, Stress abzubauen und machen zu alledem noch Spaß. Egal welcher Tanzstil, jeder ist auf seine Weise sehr anspruchsvoll. Bei den Ägypischen Tänzen wird die Bewegung aus der Mitte geholt, während bei der westlichen Variante mehr die Beine beansprucht werden. Von fließenden Bewegungen bis hin zu temperamentvollen Übungen, wie dem Shymmi ist alles vertreten.
Auch unter bekannten Musikern wie Britney Spears, Beyonce und Shakira hat der orientalische Tanz seinen festen Platz gefunden. Du findest in jeder Stadt Tanzschulen, Volkshochschulen und Vereine, die Bauchtanzkurse, Bollywood und Tribal Dance anbieten. Bereits 60.000 Frauen erlenen einen der orientalischen Tanzstile. Wir sind sehr gespannt, was wir von den Meisterschaften in Iserlohn zu sehen bekommen.

Featured Artist: Niklas Lorenz, ein Singer-Songwriter auf dem Weg nach oben

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Hallo, stell Dich doch mal kurz vor.

Ich bin Niklas Lorenz, 18 Jahre alt und liebe die Musik.

Seit wann machst Du schon Musik?

Ich mache Musik seit ich 10 bin. Also seit 8 Jahren.

Was spielst Du und wie oft machst Du Musik? Machst Du immer alleine Musik oder auch
mal mit anderen?

Ich bin Sänger und Gitarrist. Auf Youtube lade ich Musik von mir selber hoch. 6 Jahre habe ich in der Schülerband „Ganz Normal Anders“ gespielt, in der ich nun nicht mehr spiele, da ich fertig mit der Schule bin. Nun spiele ich seit 4 Monaten in der Gruppe „Silentsounds“, die aus einem guten Freund (Lead Gitarrist) und mir besteht (Sänger, Rhythmusgitarrist).

Hast Du bereits Bühnenerfahrung gesammelt? Wie fühlt es sich an, auf der Bühne zu stehen?

Ja, ich habe bereits Bühnenerfahrung gesammelt. Auf der Bühne zu stehen ist einfach unfassbar gut. Es fühlt sich einfach wunderbar an, wenn die Leute jubeln und man sie für seine Musik begeistern kann. Schon alleine wegen diesem Gefühl lohnt es sich Musik zu machen.

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Schreibst Du auch eigene Songs und worüber am Liebsten?

Ja ich habe schon sehr viele eigene Songs geschrieben. Sie handeln über Gedanken und Gefühle, die mich so in meinem Alltag beschäftigen. Da kommen dann schon mal Titel, wie „Geheimnisse“, „Wieder mal“ oder „Wir drehen uns im Kreis“ raus.

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Erzähl uns von Deinen coolsten musikalischen Erlebnissen.

Das coolste musikalische Erlebnis war der Auftritt auf dem

Laternenfest Halle(Saale) mit der damaligen Band „Ganz Normal Anders“. Wir spielten auf der Hauptbühne wo Mark Forster und Co spielten. Das Gefühl war unfassbar gut.

Was sind Deine weiteren Ziele für die Zukunft?

Mein Ziel ist es immer weiter Songs zu schreiben, mit meiner Gruppe „Silentsounds“ am Ball zu bleiben und weiter Auftritte zu organisieren, irgendwann in die Charts zu kommen, um dann von meiner Musik leben zu können.

Was erhoffst Du Dir durch Dein Profil bei Knackstream und was findest Du an Knackstream besonders und anders als bei anderen Plattformen?

Ich hoffe mit diesem Profil meinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen und damit jedem, der mich noch nicht kennt, die Chance zu geben meine Musik hören zu können. Ich finde die Plattform hebt sich von anderen ab, da man für die Videos „voten“ kann und diese dann in Bestenlisten kommen. Auch die Chance auf Gewinne ist ein weiterer Ansporn.

Vielen Dank Niklas. Wir finden Deine Musik einfach super! Wenn seine Musik Euch genauso begeistert, dann gebt ihm ein Knack und besucht doch mal seine Seite auf Facebook!

Talent Scouting – die verrücktesten Entdeckungen

Jeder kennt die klassischen Wege sein Talent zu schulen, um so den “normalen” Weg zu ebnen, im Rampenlicht zu stehen. Um Schauspieler zu werden kann man eine Theaterausbildung machen, um Sänger zu werden kann man zum Musikunterricht gehen und Gesangsunterricht nehmen. Ich will sagen, dass es viele Möglichkeiten gibt sein Talent zu fördern und ehrgeizig auf eine große Karriere hinarbeiten kann. Ein gewissen Talent muss natürlich immer vorhanden sein, klar! Und dennoch ist es oft so, dass die größten Karrieren durch einen verrückten Zufall ins Rollen gekommen sind.
Und genau darum geht es in diesem Blogbeitrag. Wir wollen Euch mal ein paar Stars vorstellen, die entdeckt wurden, ohne auch nur irgendwas dafür zu tun. Also durch reinen Zufall entdeckt wurden.

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Diese Stars hatten das nötige Quentchen Glück auf ihrer Seite

Fangen wir an mit Jennifer Lawrence. Jeder dürfte sie mittlerweile kennen. Sie wurde bei ihrem ersten Urlaub in New York zufällig von einem Agenten entdeckt und zu einem Casting eingeladen. Sie war gerade 14 Jahre alt. Was dann folgte brauch ich nicht mehr zu erwähnen, eine absolute Weltkarriere halt.

Auch das Topmodel Kate Moss wurde zufällig in New York entdeckt. Sie wollte eigentlich nur mit ihrem Vater von New York zurück nach Europa fliegen, als sie der Inhaberin der britischen Agentur “Storm Models”, aufgefallen ist. Kate Moss war gerade mal 14 Jahre alt. Das war aber der erste Schritt zu ihrer Weltkarriere.

Manchmal kann auch der Arbeitsplatz entscheidend sein. So wie bei Ellen Pompeo, bekannt aus der Serie “Grey´s Anatomy”. Sie arbeitete als Barkeeperin, bis sie nichts ahnend einen Talent Scout bediente. Dieser war so angetan, dass er sie direkt als Model für einen Werbespot engagierte. Heute ist sie eine gefragte US-Schauspielerin. Übrigens arbeitete sie damals auch in der Stadt New York als Barkeeperin.

Nächstes unglaubliches Beispiel ist Steven Seagal. Hier hatte Talent Scout Michael Ovitz entscheidend seine Hände im Spiel. Er wollte beweisen, dass er aus der uncharismatischsten Person der Welt einen Star machen kann. Da fiel die Wahl nicht weit. Er nahm den Kampfkunsttrainer bei dem er selbst Unterricht hatte, Steven Seagal. Unglaublich das er wegen seiner negativen Ausstrahlung zum gefragten Schauspieler wurde.

Und jetzt mal wieder ein Topmodel. Um genau zu sein eines der erfolgreichsten Top Model überhaupt, Gisele Bündchen. Ja auch sie wurde durch Zufall entdeckt! Hier kann man eigentlich von der Ironie des Schicksals sprechen. Das Topmodel wurde nämlich bei McDonald´s entdeckt. Als 14-Jähriges Mädchen war sie mit ihrer Schulklasse auf einem Ausflug. Als sie eine Pause bei McDonald´s machten und sie gerade genüsslich in ihren Burger beißen wollte, sprach sie ein Modelagent an und wählte sie für einen nationalen Modelcontest aus. Dort wurde sie zweite und bei der darauffolgenden internationalen Ausscheidung vierte. Als sie jedoch nach New York, wohin auch sonst, zog nahm ihre beispiellose Karriere ihren Lauf.

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Schauspieler Channing Tatum hatte eigentlich keinerlei Ambitionen Karriere als Schauspieler zu machen. Als Jungendlicher jobbte er als Bauarbeiter und Striper, bis ein Model-Agent auf ihn aufmerksam wurde. Nachden Modeljobs war er in Musikvideos und Werbespots zu sehen. Dann folgten zahlreiche Filme.

Unglaublich aber wahr. Die R´n´B Sängerin Toni Braxton wurde durch einen Platten-Produzenten entdeckt, während sie beim Tanken vor sich hin gesungen hat. Dieser schlug vor ein Demo-Album mit ihm aufzunehmen. Sie war so irritiert, dass sie zu diesem Termin eine Freundin mitnahm, da sie Angst hatte er wäre irre und hätte was ganz anderes vor. Dem war aber nicht so und mittlerweile ist sie Grammy Gewinnerin.

Pamela Anderson setzte in einem Football-Stadion ihre Reize unbewusst ein. Wahrscheinlich zumindest unbewusst für Fernsehen. Sie hatte ein eng anliegendes T-Shirt der Biermarke Labatt Blue an und wurde zufällig gefilmt. Nach dem Spiel gingen zahlreiche Anrufe bei dem Sender ein und alle schwärmten von der vollbusigen Blondine. Labatt Blue engagierte sie für einen Werbedeal, was dann folgte brauch ich nicht mehr zu erwähnen. Wahnsinn!

Den Traum von Charlize Theron Ballerina zu werden, musste sie aufgrund einer Verletzung aufgeben. Immerhin wurde es noch was mit der Schauspielkarriere. Bedankten kann sie sich dafür bei dem Bankangestellten, der ihr kein Geld auszahlen wollte. Denn daraufhin fing sie eine lautstarke Diskussion mit ihm an. Dies bekam ein Agent mit und bot ihr einen Schauspiel-Vertrag an.

Und zum Schluss noch eine berührende Karriere. Das afrikanische Topmodel Waris Dirie floh als Jugendliche vor einer Zwangsverheiratung. Über Umwege fasste sie als Haushälterin in London Fuß. Während eines Besuchs in einem Fast-Food-Restaurant wurde sie von dem Star Fotografen Terrence Donovan entdeckt.

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Vielleicht schlummert Dein Talent ja auch in Dir! Zeig es uns!

LBCW im Interview: Wir lieben das familiäre Verhältnis unter den Skatern

In diesem Interview stellen wir euch die Longboard Crew aus Wesel vor. Bald auch in unserer neuen Kategorie Skaten Juli 16 zu sehen. Wir freuen uns!

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Hallo, stellt euch mal kurz vor

Hallo wir sind die „Longboard Crew Wesel (#LBCW)“, Das Durchschnittsalter liegt bei ca. Anfang 20, unser Talent ist das Skaten auf dem Longboard in verschiedenen Disziplinen wie Dance & Freestyle, Freestyle und das Sliden auf unterschiedliche Varianten beim downhill fahren.

Seid wann gibt es euch und wie seid ihr zu dem Sport gekommen? Wie habt ihr euch gefunden?

Die Crew an sich gibt es seit Anfang 2013 und zum Skaten/Boarden sind wir alle auf ganz unterschiedliche Art und weise gekommen. Dennoch lieben wir den Sport und das Familiäre Verhältnis zwischen den Personen, egal wo man Skater sieht und trifft man grüßt sich, lernt Leute kennen und verbringt schöne Tage an den unterschiedlichsten Spots in Deutschland. So haben auch wir uns als „Longboard Crew Wesel“ zusammengefunden indem man sich über Facebook oder andere Social-Netzworks zum skaten verabredet hat, oder sich an irgendwelchen lokalen Skaterspots aufhielt.

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Trefft ihr euch oft ? Und wie trainiert ihr für euren Sport?

Wir Treffen uns in Regelmäßigen Abständen, manche von uns sehen sich jeden zweiten Tag, andere wiederum nur 1x die Woche. Um neue Tricks oder Dancemoves zu lernen treffen wir uns meist an verschiedenen Skateranlagen oder da wo der Asphalt gerade gut ist!!! Oftmals ist es so das jeder was vom anderen lernt oder man sich gemeinsam ein paar amerikanische Videos anschaut und man dort irgendwas neues sieht und man dies dann analysiert und beim nächsten treffen auf der Straße mit den anderen ausprobiert bis es sitzt.

Seid ihr ein Verein oder wie defieniert sich eure Gruppe?

Ein eingetragener Verein sind wir nicht, wir bezeichnen uns eher als Crew oder Team in Szene. Dennoch haben wir eine Internetpräsenz auf Facebook, und nutzen zum teilen schöne Aufnahmen, Bilder und Videos auf Instagram oder Youtube. (Facebook/LongboardCrewWesel)

Habt ihr euch schon mal verletzt?

Natürlich gab´s im laufe der Jahre diverse Verletzungen wie Bänderrisse, Brand/Schürfwunden, angebrochene Knochen uvm. Trotzdem hält es uns nicht wieder ab aufs Board zu stellen und einfach weiter zu machen, denn wir lieben unseren Sport.

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Wie sieht es mit Wettkämpfen aus?

Die Wettkampfszene in Form von Contests ist in Deutschland und Europa leider noch nichts so weit und ausgeprägt wie auf den Amerikanischen Kontinenten, aber es gibt jedes Jahr ca. 5-10 Veranstalter in Deutschland von Lokalen Longboard/Skateshops. Einer unserer Crewmitglieder hat z.b in Frankfurt beim Panorama Longboard Contest den 2ten Platz im Freestyle hinter Sven Willy belegt. Der in der Szene als einer der besten Freestyle Fahrer Deutschlands zählt.

Was erhoffst du dir durch dein Profil bei Knackstream und was findest du an Knackstream besonders und anders als bei anderen Plattformen?

Wir erhoffen uns mehr Aufsehen in der Szene zu bekommen und andere Leute zu motivieren auf die Straßen zu gehen und einfach mal alle raus lassen beim Boarden. Ich finde bei Knackstream gut das jeder Künstler auf seinen eigene Art gefördert wird.