Knackstream Blog

Hier gibt’s für dich…

  • Interviews mit Talenten und bekannten Künstlern
  • spannende Artikel rund um Musik, Kunst, Sport etc.

Die meist gestellten Fragen:

Damit jeder sich unter gleichen Bedingungen präsentieren kann. In der einen Minute soll das Talent überzeugen und nur das wichtigste zeigen.
Ja. Allerdings kann dein Video erst nach fünf Sekunden bewertet werden und muss daher diese Länge überschreiten. Um den Zuschauern Zeit zu geben, dein Video zu bewerten, empfehlen wir dir eine Länge von mindestens 30 Sekunden.
Beim hochladen deines Videos in einen Wettbewerb, hast die Möglichkeit eine Startsekunde auswählen. Ab dieser Sekunde zählt die eine Minute. Teile deines Videos vor und nach dieser Minuet werden automatisch geschnitten.
Um ein Video in voller Länge hochzuladen, wählst du auf der Upload-Seite den Butten ganz ob 1 Minute + aus.
Aktuell unterstützen wir nur wmv und mp4.
Das Abspielsystem baut auf einem Zufallsprinzip auf. Jedes mal wenn du eine Playlist ansiehst, werden die Videos in einer anderen Reihenfolge abgespielt. So hat jeder Teilnehmer die gleichen Chancen gesehen zu werden.
Dieser Fehler konnte bisher noch nicht behoben werden und tritt unabhängig von dem verwendeten Browser und der aktuell abgespielten Playlist auf. Oft hilft es, den Link zu kopieren und in einem anderen Browser neu zu öffnen. Wir arbeiten an dem Problem!
Da die IP-Adresse des Users getrckt wird, ist es nicht einfach möglich ein Video mehrmals zu bewerten - egal ob angemeldet oder nicht.
Dein Knack-Button ist deaktiviert und ausgegraut, wenn du dich außerhalb einer Wettbewerbsplaylist befindest. Einzelne Videos auf Profilen oder abgelaufene Wettbewerbe können nicht bewertet werden.
Beim Crowdsourcing auf Knackstream suchen Firmen nach neuen Werbevideos, Jingles etc. Dazu geben sie eine Aufgabenstellung vor, die du mit deiner Kreativität umsetzen kannst.
Das kommt auf den Wettbewerb an. Wir bieten sowohl Wettbewerbe ohne Preise, als auch gesponserte Wettbewerbe und Crowdsourcing Aktionen mit Preisen unserer Partner an.
Wichtig ist, dass du mit ihnen nicht den Link zu deinem Video, sondern den Link zur Wettbewerbs-Playlist teilst. Hier können sie sich bis zu deinem Video durchklicken und dir ein Knack geben. Da machen wir so, um allen Künstlern faire Chancen zu gewährleisten.
Ins Finale schaffen es die Küsntler, deren Video in der Vorrunde unter den ersten fünf Plätzen war.
In der Liste der besten Videos gibt es ein sogenanntes K.O. Prinzip. Wenn du in der Finalrunde genug Knacks gesammelt hast und bester als der schlechteste unter den besten Videos bist, steigst du auf und er scheidet raus.

2-PLUGGED: viel Erfahrung, klasse Musik und ein gemeinsames Ziel!

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Hallo, stellt euch doch mal kurz vor.

Wir sind die Gruppe 2-PLUGGED aus der Region Bruchsal. Wir sind ein Akustik-Cover-Trio bestehend aus einen Sänger und zwei Gitarristen.

Ich, Tom,  bin der Sänger und Manager von 2-PLUGGED. Meine Aufgabe ist das Unterhalten der Menge und die Organisation vor Ort. Mitte 40 und immer gut gelaunt.

Dann haben wir noch Jörg unseren Junior. Er spielt Gitarre bedient die Stompbox und singt die 2. Stimme. Er ist eigentlich Multiinstrumentalist und spielt nebenher auch Klavier, Schlagzeug und Bass. Ferner ist er auch Vollblutmusiker und unterrichtet Gitarre und Klavier. Er ist Anfang 30.

Der letzte im Bunde ist Hubert. Er ist über 60 und spielt die 2. Gitarre, sowie die 3. Stimme.

Insgesamt kommen wir auf gut über 100 Jahre Musikerfahrung, die sich natürlich in unseren Auftritten wiederspiegelt.

Seit wann macht ihr schon Musik?

Tom: Bezogen auf die Band 2-PLUGGED wurde diese 2001 als Duo von einen Freund und mir in Bruchsal bei Karlsruhe gegründet. Nach einigem Wechsel kam Jörg 2008 an Bord und 2009 stieß Hubert  dazu – somit kann man sagen, dass diese Konstellation seit 2009 besteht.

Ich habe bereits 1992 mit der Musik begonnen. Hubert war schon 1972 aktiv und Jörg kam auch Mitte der 90er zur Musik.

Was spielt ihr und wie oft macht ihr Musik? Macht ihr immer zusammen Musik oder auch mal alleine?

Im Endeffekt sind wir eine Akustik-Cover-Band mit Schwerpunkt 70-90er. Natürlich haben wir auch aktuelle Hits wie Kings of Leon, Robbie Williams usw. Unser Hauptaugenmerk liegt jedoch eher in der früheren Zeit.

Genretechnisch spielen wir alles von Schlager bis Hard-Rock. Wir haben festgestellt, dass man mit 2 Gitarren einen immensen Umfang hat und eigentlich alles spielen kann.

Alleine bin ich als DJ unterwegs. Jörg, das musikalische Genie, ist in gefühlten 3000 Bands aktiv  und Hubert läßt es zurzeit eher ruhig angehen, konzentriert sich auf 2-PLUGGED und kleinere Projekte.

Habt ihr bereits Bühnenerfahrung gesammelt? Wie fühlt es sich an, gemeinsam auf der Bühne zu stehen?

Wir haben im Jahr 20-30 Auftritte mit Schwerpunkt im Privatbereich. Da ich noch als DJ agiere wird dies gerne genutzt um eine Band/DJ-Kombination anzubieten. Somit findet man uns oft auf Geburtstagen, Betriebsfeiern usw. Hier beherrscht die Mund zu Mund-Propaganda ganz klar unseren Kalender. Natürlich haben wir auch öffentliche Auftritte, die auf das ganze Jahr verteilt sind.

Gefühlsmäßig ist es immer wieder schön zu sehen, dass man mit der Musik an die Leute ran kommt. Wir haben auf der Bühne immer sehr viel Spaß und ich denke, dass merkt man, wenn man uns mal live sieht. Ferner sind wir ja auch generationsübergreifend. Jörg mit Anfang 30, Hubert mit Anfang 60 und ich mit Mitte 40 sind rein optisch schon eine Seltenheit.
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Schreibt ihr auch eigene Songs und worüber am Liebsten?

Wir haben es geschafft in den letzten 4 Jahren vier eigene Songs aufzunehmen. Diese basieren auf alten Liedern aus meiner jüngeren Zeit (2000-2010) und meistens geht´s um Beziehungen. Halt  die üblichen Probleme.

Tom: Neben 2-PLUGGED arbeite ich auch gerne alleine in meine Studio. Einige Songs sind auch bei Knackstream veröffentlich. Die Wettbewerbe mach ich da gerne mit, wie z. B. die Echtland-Hymne oder das mit Mymuesli. Das macht immer wieder Spaß.
Jörg ist auch aktiv, tendiert aber eher zur unterstützenden Riege. War schon bei etlichen Studioprojekten dabei. Man sagt, was man möchte und er spielt es. Seine Stärken sind lt. eigener Aussage die Instrumentalstücke, da er sich mit Texten schwer tut. Hat aber ab und zu gute Momente und dann kommt auch was Feines dabei raus.

Hubert hat in den 70er Jahren an einigen Projekten mitgearbeitet, konzentrierte sich aber hauptsächlich aufs Covern.

Erzählt uns von euren coolsten musikalischen Erlebnissen!

Jaaaaa…da gibt es einige. Z. B.  spielten wir jahrelang beim Gauditurnier in Elsenz (bei Eppingen) zum Abschluss am Sonntag. Mittlerweile wurden wir auch die „Regenmacher“ genannt, da wir dort maximal 2 Sätze spielen konnten und schon regnete es. Und das immer Ende Juli. Das letzte Mal haben sie dann Regenponchos angeboten und was soll ich sagen. Es hat Mal wieder geregnet.
Wir waren auch schon im SWR-Fernsehen bei „Tee oder Kaffee“. Leider nur als Duo (Jörg und ich), aber die Resonanz war schon groß. Ferner hat man mal einen Blick hinter die Kulissen erhalten, was mir persönlich sehr gefallen hat („Alles nur Menschen“).

Was sind Eure weiteren Ziele für die Zukunft?

Wir wollen eine Goldene Schallplatte erhalten und Vorgruppe von Metallica werden (Am besten beim Wacken-Open-Air). Die Planung ist fast abgeschlossen und wir visieren das Jahr 2035 an. Bis dahin sollte es geklappt haben, ansonsten lösen wir uns dann auf.

Was erhoffst ihr euch durch euer Profil bei Knackstream und was findet ihr an Knackstream besonders und anders als bei anderen Plattformen?

Das ist einfach. Durch die Reduzierung auf eine Minute ist man als Hörer nicht gebunden und kann selbst entscheiden, ob einen das Gesehene/Gehörte gefällt. Das muss dann alles spontan geschehen, da man ja nicht viel Zeit hat. Besteht Interesse kann man sich das Profil und eventuell noch weitere Videos ansehen.
Ferner finde ich die Aktionen (Berentzen, Artist of the month) auch sehr förderlich, da man sich regelmäßig bewerben kann. Im Großen und Ganzen ein gelungenes Konzept, dass auch Neulingen eine gute Plattform bietet. Dies 20 Jahre früher und wir wären vielleicht schon lange Vorgruppe von Metallica….HAHAHA

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Das Knackstream-Team: Lieber Tom, Hubert und Jörg, ihr begleitet Knackstream jetzt schon fast seit unserem Start. Wir freuen uns immer sehr auf neue Songs von euch! Wir wünschen euch viel Erfolg und wollen auf jeden Fall wissen, wie es als Vorgruppe von Metallica gelaufen ist. Danke für das tolle Interview! – euer Knackstream-Team

Queenie – von Fantasie, Träumen und dem Willen sich auszutoben

In unserer exklusiven Playlist Fan Fiktion Records gibt es aktuell Ausschnitte von Texten toller Autoren zu hören. Im Interview haben wir heute Queenie, die sich in ihrer Fan Fiktion, die auf Grundlage der Harry Potter Welt geschrieben ist, mal ganz dem starken Charakter der Hermione Granger widmet. Ihre FF When Hermione Fights ist mit 3,8 Millionen Worten mittlerweile fast dreimal so lang wie das Originalwerk Harry Potter! Wir haben sie gefragt, was sie inspiriert und wie man als Autor im Netz auf sich aufmerksam machen kann.

Ausschnitte aus Queenies FF sind zurzeit auf Knackstream im Wettbewerb Fan Fiktion Records zu hören. Mehr könnt ihr auf dem Profil der Vorleserin hören.

Liebe Queenie, um dich besser kennenzulernen, beschreibe dich für uns mal in drei Worten.

Kreativ – Loyal – Zielstrebig
Hierbei habe ich meine Leser befragt, die mir hilfreich zur Seite standen, einige sagten auch noch verrückt.

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Wann hast du angefangen zu schreiben und was war der Auslöser?

Der 25.12.2010 – das war der Beginn von WHF und warum? Weil mir total langweilig war. Davor habe ich noch nie geschrieben und fünf Tage später ging die Story online.
Der Grund? Es gab keine Bücher mehr, die mich fasziniert haben, alle gelesen (oder musste auf Fortsetzungen warten) und auch schon alle, wirklich alle FF’s gelesen, die fesselnd und oder komplett fertig hochgeladen worden waren.
Dabei hatte mich eine besonders fasziniert, die mich inspiriert hat, nur fand ich persönlich sie nicht ausführlich genug. Amüsant, oder?
Und plötzlich merkte ich, das Schreiben machte mir noch mehr Spaß als das Lesen und tja, seitdem befinde ich mich auf einer unglaublich spannenden Reise.

Für unsere Talente: Was muss man als guter Autor im FF Bereich unbedingt mitbringen?

Fantasie! Träume und den Willen, sich auszutoben.
Um ein guter Autor zu sein, sollte man sich stets vor Augen halten:
Was liest du selbst gerne? Wo hast du angefangen, zu träumen? Was lässt dich nicht los?
Diese Fragen stellt man sich und dann baut man es aus und macht es zu seiner ganz eigenen Geschichte und man sollte generell am besten darüber schreiben, was man kennt oder gut nachvollziehen kann.
Der Wille und die Disziplin zu schreiben, und das jeden Tag, sollten vorhanden sein!
Selbst wenn es nur eine halbe Seite ist, oder nur ein Satz, aber das ist wirklich hilfreich! Zu wissen, dass die Story scheitern könnte und man vielleicht im Endeffekt nur für sich selbst schreibt, darf nicht abschrecken, denn wenn man das große Ganze betrachtet, sollte man hauptsächlich für sich schreiben, nicht für andere. Man darf nie aufgeben und sich davon unterkriegen lassen. Man weiß nie, was bei den Lesern schlussendlich gut ankommt, aber man wird es nur lernen, wenn man an sich arbeitet. Schreiben ist mühsam und man braucht Ausdauer, das macht „gute“ Autoren aus.
Vielleicht ist man am Anfang nicht so gut, aber man kann nur besser werden.

Du bringst regelmäßig neue Fortsetzungen heraus. Wobei kommen dir die Ideen und wo schreibst du am liebsten, um Schreibblockaden zu vermeiden?

Ideen kommen mir immerdar, sogar als Beifahrer beim Autofahren, man sieht etwas und hat eine Idee, notiert sie im Handy, oder man sieht einen Film, es fällt ein Wort und sofort sprudeln im Hirn die Ideen, wie man es in die Story einbauen könnte. Oder man liest eine Geschichte, oder eine FF und wird inspiriert. Ich nehme alles her, um Ideen zu entwickeln. Das Wichtige ist nur, nie etwas zu vergessen, irgendwann, selbst wenn es erst in 50 oder 100 Kapiteln dran kommt, könnte man ein Detail wieder gebrauchen. Dabei hilft ein Kalender zur Story, eine Storyline – wenn auch nur grob – wo man solche Dinge vermerken kann, sodass nichts verloren geht. Eine gewisse Struktur und ein Leitfaden, um sich sowohl kommende als auch schon geschriebene Dinge zu merken, ist insbesondere bei einem langen Werk wichtig, das musste ich auch erst lernen. Eine weitere essentielle Komponente ist natürlich noch die Kommunikation, in meinem Fall, mit den Betas, oder den Lesern. Brainstorming ist das A und O, nur durch Gespräche über die Story spinnen wir manchmal die spannendsten Ideen aus dem Nichts! Und keine Angst, jeder von euch, der nicht mit einem Beta startet, lasst euch gesagt sein, ich habe auch als Einzelkämpfer begonnen und plötzlich tauchten die guten Seelen wie aus dem Nichts auf. Ohne Beta wäre die Story nur halb so gut.
Deshalb ein Hoch auf Betabörsen!

Ich selbst kenne keine Ideenpause, oder Tiefs, oder gar Blockaden. Toi-Toi-Toi, bisher ging so was an mir vorbei, wobei wohl auch dieser Zwang, jeden Tag zu schreiben, dabei hilft, niemals rauszukommen!
Natürlich habe auch ich manchmal keine Lust, aber ich bin hierbei ein zwanghaft ordentlicher Mensch, der sich an die eigenen Vorgaben hält. Jedoch ist es eher harte Arbeit, so zu schreiben wie ich es tue, und eigentlich schon kein Hobby mehr. Des Weiteren sei gesagt: jeder kann schreiben, es verhält sich hierbei wie bei dem Film Ratatouille – jeder kann kochen – man kann nur besser werden. Ich für meinen Teil kann jedem wärmstens empfehlen, es einfach zu tun. Es führt einen auf herrliche Reisen.

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Wie kann man als Autor im Netz auf seine Texte aufmerksam machen und sich mit anderen Autoren austauschen?

Das ist leider sehr, sehr schwer, brutal schwer, es gibt natürlich Facebook, Twitter und Co., aber dadurch macht man eigentlich niemanden auf eine Fanfiktion aufmerksam, das ist leider so. Deshalb sollte man unbedingt auch an solchen Wettbewerben teilnehmen wie Knackstream sie anbietet und natürlich können Fanfiktion-Awards dabei helfen, eine Geschichte und einen Autor innerhalb der Community bekannter zu machen.
Eine Möglichkeit, Werbung zu machen, wäre über Youtube, wenn liebe Leser einen Trailer zu deiner Story zaubern, weil du selbst technisch eine Niete bist. Oder über Deviantart, wenn Leser Cover erstellen, oder selbst zeichnen und die Story verlinken.

Über die Jahre kommt man durchaus mit anderen Autoren ins Gespräch, wenn man sich über private Nachrichten anschreibt, denn das sind eben auch alles nur Menschen, die einem gerne helfen und mit ihrer Erfahrung weiterbringen wollen. Ich selbst bin mit dreien sogar sehr intensiv im Gespräch und es ist eine nette Erfahrung die einen weiterbringt und den Horizont erweitert. Jeder Autor freut sich über Reviews, Mails und PN’s und ist für einen regen Austausch dankbar!

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Vielen Dank für das tolle Interview! Mehr von Queenie findet ihr auf ihren Profilen auf Knackstream und FanFiktion.de.

Mathias Repiscus – Der professionelle Kabarettregisseur im Interview!

Mathias Repiscus ist Kabarettregisseur. Er hat bereits mit vielen bekannten Kabarettisten zusammengearbeitet und ist mit seiner professionellen Kabarettbühne dem Bockshorn selbst sehr bekannt und erfolgreich. Das Bockshorn hat er vor über 30 Jahren – am 30. Oktober 1984 – in Sommerhausen eröffnet. 2001 ist es dann in den Kulturspeicher in Würzburg umgezogen. Er hat es geschafft eine professionelle Kabarettbühne in der Region etablieren und jungen Talenten die Möglichkeit gegeben sich zu zeigen.

Mit wem Repiscus schon zusammengearbeitet hat, ob man auf einer Bühne gleichzeitig gehen und sprechen kann und was man als Kabarettist seiner Meinung nach braucht, erfahrt ihr jetzt!

Vor bereits einigen Jahren haben Sie das Bockshorn gegründet. Wie kam es dazu?

Nach mehreren Jahren der Schauspielerei an verschiedenen Theatern, vermochte mich der mehr und mehr entpolitisierte Spielplan nicht mehr zu begeistern. Ich wollte intensiver am Puls der Zeit sein.

Am 30. Oktober 1984 habe ich das Bockshorn in Sommerhausen bei Würzburg gegründet, das 2001 in den Kulturspeicher Würzburg umgezogen ist.

Sie sind selbst erfolgreicher  Schauspieler und Regisseur bei Soloprogrammen anderer. Wie entstehen die Ideen zu einem Programm?

Im Idealfall setze ich mich mit den Kabarettisten in mehreren Sitzungen zusammen, um die grundsätzlichen, aktuell für ein neues Programm in Frage kommenden Themen zu besprechen. Danach werden mir mehrere, immer wieder redigierte Texte vorgelegt, bis dann die Proben auf der Bühne erfolgen.

Gibt es jemanden oder mehrere Menschen, die Ihre Arbeit inspiriert haben? Wenn ja, wer?

In der Tat hat mich Dieter Hildebrandt wie kein anderer Kabarettist mit seinem scharfen satirischen Blick, mit seinem ansteckenden Humor und vor allem mit seiner herzlichen Menschlichkeit fasziniert und folglich auch inspiriert.

Sie haben bereits Regie bei den Soloprogrammen einiger anderer bekannter Künstler geführt. Was war ein Moment, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Als Kabarettregisseur habe ich im Laufe der Jahre bei vielen Künstlern am Erfolgsrad gedreht, z.B. Michael Mittermeier, Urban Priol, Andreas Giebel, Vince Ebert, Philipp Weber, Matthias Deutschmann, Mathias Tretter, uva.

Den letzten Großen, leider verstorbenen literarischen Kabarettisten, Christof Stählin, habe ich, weil er mit seiner Vihuela immer nur auf einer Art kleiner Hühnerleiter auf der Bühne gesessen ist, unter eigener Anleitung überzeugen können (wenn auch nicht ohne Anfangsschwierigkeiten), dass man auf der Bühne gehen und zugleich sprechen kann.

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Das Bockshorn fördert junge Talente. Welche Eigenschaften braucht ihrer Meinung nach ein guter Kabarettist?

Selbstverständlich Talent und Wissen. Wer morgens aufsteht und sich nicht bereits für aktuelle politische und gesellschaftliche Belange interessiert, wird kein Politkabarettist. Er muss Texte schreiben können und ein Talent für Bühnenperformance mitbringen.

Als Kabarettist beschäftigt man sich viel mit politischen und gesellschaftlichen Themen. Wenn Sie ein Problem auf der Welt lösen könnten, welches wäre das und warum?

Wenn man bedenkt, dass es vor mehreren hundert Jahren in Damaskus eine Begegnungsstätte gab, in der sich Gelehrte aller Religionen zu friedlichem Austausch trafen, wünschte ich mir einen neuen Anfang in dieser Richtung – auch bei uns im Westen.

Vielen Dank für dieses tolle Interview Herr Repiscus! – Das Knackstream-Team

Marc Eichner im Interview: Ich möchte von meiner Musik leben können

Mit seinem eigenem Song: “Ich brauch dich nicht” steht Marc Eichner auf Knackstream im Wettbewerb. Der leidenschaftliche Sänger und Songwriter begann seine musikalische Karriere mit 17 Jahren und bekommt seitdem von der Musik nicht genug. In unserem exklusivem Interview mit ihm, erzählt er uns von seiner bisherigen Bühnenerfahrung, seinen weiteren Zielen und Träumen.

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Knackstream auf Talentsuche: Die Duisburger TANZtage und der deutsche Ballettwettbewerb

Im dritten Beitrag unserer Reihe “Tanzen” stellen wir euch die Duisburger Tanztage und den deutschen Ballettwettbewerb vor. In Kooperation mit diesen zwei bekannten deutschen Festivals möchten wir den Tanz Talenten ermöglichen, ihre professionell einstudierten Choreografien in einen fairen Online Wettbewerb zu schicken, der es ermöglicht, dass alle Videos der Playlist die gleiche Chance haben gesehen zu werden.

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Knackstream auf Talentsuche: Der Applaus Ballettwettbewerb

Die Leidenschaft zum Tanzen und seine Vielseitigkeit – darum ging es in unserem letzten Blogbeitrag. Genau diese Leidenschaft und Vielseitigkeit bietet auch der Applaus Ballett Wettbewerb. Beim letzten Mal haben rund 90 Tänzer, Tänzerinnen und Ballettensembles die Videos ihrer Auftritte bei Knackstream hochgeladen. Die Talente sind somit erneut in den Wettbewerb getreten und konnten von den Zuschauern bewertet werden. Weiterlesen Knackstream auf Talentsuche: Der Applaus Ballettwettbewerb

Knackstream auf Talentsuche: Tanzen aus Leidenschaft

Tanz ist für viele Menschen ein Ausdruck purer Freude und guter Stimmung. Er weckt Erinnerungen an schöne Momente wie Hochzeiten, Geburtstage oder die große Liebe. Aber nicht nur das aktive Tanzen kann glücklich machen, auch das Anschauen von Auftritten begabter Tänzer erfüllt uns mit Glück und Leidenschaft. Knackstream ist ständig auf der Suche nach jungen und außergewöhnlichen Talenten aller möglichen Genres.

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Dalena im Interview: Ich möchte meine Musik mit der Welt teilen

Dalena ist bereits mit drei verschiedenen Videos auf Knackstream in den Wettbewerb getreten und ihr Cover “Wie schön du bist” von Sarah Connor hat es sogar in die Bestenliste geschafft. Mit ihren deutschen und englischen Pop-Balladen und ihrer sinnlichen Stimme hat sie sich auch schon vor der Popstars Jury behauptet. In unserem Featured Artist Interview erfahrt ihr mehr über Dalenas Erfahrungen bei Popstars und ihre Träume für die Zukunft. Weiterlesen Dalena im Interview: Ich möchte meine Musik mit der Welt teilen

Leon-Lee Brosch im Interview: Mein coolstes musikalisches Erlebnis war bei DSDS

Der junge Sänger und Gitarrist Leon-Lee Brosch hat erst vor kurzem sein erstes Talentvideo auf Knackstream in den Wettbewerb geschickt. Er hat bereits an mehreren Castingshows teilgenommen und gründet gerade eine eigene Band. In unserem Interview erzählt er uns alles über seine Erfahrungen bei DSDS und seine Leidenschaft zur Musik. Weiterlesen Leon-Lee Brosch im Interview: Mein coolstes musikalisches Erlebnis war bei DSDS